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<title>The President Is Missing</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">The President Is Missing</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p><b>The President Is Missing</b> ist ein <a href="Thriller" title="Thriller">Thriller</a>, der in Zusammenarbeit des ehemaligen amerikanischen Präsidenten <a href="Bill_Clinton" title="Bill Clinton">Bill Clinton</a> mit dem amerikanischen Schriftsteller <a href="James_Patterson" title="James Patterson">James Patterson</a> entstand und im Jahr 2018 veröffentlicht wurde. Er handelt vom Kampf eines fiktiven Präsidenten der <a href="Vereinigte_Staaten" title="Vereinigte Staaten">Vereinigten Staaten</a> gegen einen <a href="Cyber-Terrorismus" title="Cyber-Terrorismus">Cyber-Terrorismus</a>-Anschlag auf sein Land.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Inhalt">Inhalt</h2></div>
<p>Jonathan Duncan, der <a href="Pr%C3%A4sident_der_Vereinigten_Staaten" title="Präsident der Vereinigten Staaten">Präsident der Vereinigten Staaten</a>, muss sich vor einem <a href="Untersuchungsausschuss" title="Untersuchungsausschuss">Untersuchungsausschuss</a> des <a href="Kongress_der_Vereinigten_Staaten" title="Kongress der Vereinigten Staaten">Kongresses</a> verantworten, weil er Kontakt mit dem türkischen Cyber-Terroristen Suliman Cindoruk aufgenommen haben soll, dem berüchtigten Anführer der Terrormiliz <i>Söhne des Dschihad</i>. Noch ehe es zur Anhörung kommt, taucht der Präsident unter, was in der Öffentlichkeit Spekulationen von Krankheit bis Hochverrat ins Kraut schießen lässt. Der <a href="Republikanische_Partei" title="Republikanische Partei">republikanische</a> Mehrheitsführer Lester Rhodes bereitet schon ein Amtsenthebungsverfahren gegen den <a href="Demokratische_Partei_(Vereinigte_Staaten)" title="Demokratische Partei (Vereinigte Staaten)">demokratischen</a> Präsidenten vor und sucht dabei die Unterstützung von Duncans innerparteilicher Konkurrentin und <a href="Vizepr%C3%A4sident_der_Vereinigten_Staaten" title="Vizepräsident der Vereinigten Staaten">Vizepräsidentin</a> Katherine Brandt.
</p><p>Duncan hingegen steht über parteipolitischen Ränkespielen und hat ausschließlich das Wohl seines Landes im Blick. Dieses sieht er durch ein kürzlich aufgefundenes <a href="Computervirus" title="Computervirus">Computervirus</a> gefährdet, das er dem so genialen wie skrupellosen Cindoruk zuschreibt. Als eine junge Frau namens Nina Kontakt zu ihm aufnimmt, um ihm zu verraten, wie er das Virus ausschalten kann, dem alle Experten hilflos gegenüberstehen, tut sie dies mithilfe des Codeworts „Dark Ages“, das außer dem Präsidenten und seiner Stabschefin Carolyn „Carrie“ Brock gerade mal sechs Personen kennen, darunter auch die Vizepräsidentin. So hält Duncan sein weiteres Vorgehen vor seinen engsten Vertrauten geheim und trifft sich incognito mit Nina und ihrem Partner Augie bei einem <a href="Baseball" title="Baseball">Baseball</a>-Spiel. Söldner unter der Leitung einer Auftragsmörderin mit dem Tarnnamen „Bach“ erfahren von dem Treffen und ermorden Nina. Duncan und Augie können vom Sicherheitsdienst des Präsidenten gerettet werden. Doch die Anschläge gehen weiter und richten sich nun gegen das <a href="Wei%C3%9Fes_Haus" title="Weißes Haus">Weiße Haus</a>.
</p><p>Wie Augie berichtet, waren Nina und er Mitglieder der <i>Söhne des Dschihad</i>. Während Nina das Virus schrieb, war er für seine Verteilung verantwortlich. Als sie Skrupel bekamen, wollten sie das Virus gegen die Zusicherung von Straffreiheit stoppen. Doch das Wissen, wie das zu bewerkstelligen sei, nahm Nina mit in den Tod. Auch mit Augies Hilfe finden die eilig einberufenen Sicherheitsspezialisten kein Gegenmittel gegen das Virus, das droht, den gesamten Internetverkehr in Amerika lahmzulegen und sämtliche elektronisch gespeicherte Daten zu löschen mit unabsehbaren Folgen für die amerikanische Wirtschaft und Bevölkerung. Nur eine Passwortabfrage von Nina gewährt 30 Minuten Aufschub, die bis zur letzten Sekunde herunterticken, ehe es Duncans Stabschefin Carrie ist, die das Passwort errät: <a href="Sochumi" title="Sochumi">Suchum</a>, Ninas Heimatstadt in <a href="Abchasien" title="Abchasien">Abchasien</a>.
</p><p>Das Virus kann gestoppt werden, die Auftragskillerin Bach festgenommen, und Suliman Cindoruk bringt sich um. Als seine Hintermänner werden Mitglieder des Königshauses von <a href="Saudi-Arabien" title="Saudi-Arabien">Saudi-Arabien</a> und die <a href="Russland" title="Russland">russische</a> Regierung enttarnt, die das Interesse teilen, die Supermacht USA zu schwächen. Was den Verrat des Codeworts aus dem Umfeld des Präsidenten angeht, deuten alle Anzeichen auf Vizepräsidentin Brandt, bis Duncan seine Stabschefin entlarvt: Er hatte von dem Passwort bereits vorab durch den SMS-Verkehr auf Ninas Handy Kenntnis und hat die dramatische Rettungsaktion lediglich inszeniert, um denjenigen zu überführen, der in letzter Sekunde das Passwort beisteuern würde. Während Duncan sich auf seine Stabschefin stets verlassen hat, hegt Carrie schon seit langem einen Groll gegen ihren Chef, weil sie nicht dessen politische Karriere gemacht hat. Duncan nutzt seine durch die Rettung des Landes neu gewonnene Popularität zu einer Ansprache an das amerikanische Volk, in der er sein Programm ausführt, Amerika in vielen Bereichen zu einem besseren Ort zu machen. Doch dies, so sinniert er nach der Rede, kann der Präsident nicht allein, sondern ist die Aufgabe von allen.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Hintergrund">Hintergrund</h2></div>
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/* start https://de.wikipedia.org/ */


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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><div class="thumb tright vl-mehrere-bilder" style="width:342px;"><div class="thumbinner"><div class="vl-mehrere-bilder-horizontal" style="width:174px;"><div class="thumbimage"><span typeof="mw:File"></span></div></div><div class="vl-mehrere-bilder-horizontal" style="width:154px;"><div class="thumbimage"><span typeof="mw:File"></span></div></div><div style="clear:both;"></div>
<div style="clear:both;"></div>
<div class="thumbcaption" style="clear:both;text-align:left;"><a href="Bill_Clinton" title="Bill Clinton">Bill Clinton</a> (2015) und <a href="James_Patterson" title="James Patterson">James Patterson</a> (2008)</div></div></div>
<p>Bill Clinton und James Patterson, beide zum Veröffentlichungszeitpunkt des Romans im Juni 2018 71 Jahre alt, hatten sich bereits vor Jahren bei einem Frühstück in <a href="Florida" title="Florida">Florida</a> kennengelernt und Sympathie füreinander empfunden. Clinton hatte schon lange mit dem Gedanken gespielt, einen <a href="Kriminalroman" title="Kriminalroman">Kriminalroman</a> zu schreiben, Patterson ist bekannt für die Zusammenarbeit mit diversen Co-Autoren.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Den Anstoß für ihre Zusammenarbeit gab der Washingtoner Anwalt Robert Barnett, der bereits zuvor ihre Bücher vermarktet hatte.<sup id="cite_ref-dlf_2-0" class="reference"><a href="#cite_note-dlf-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Beim gemeinsamen Schreiben hätten sie einander vor allem „zugehört“ und sich gegenseitig „respektiert“. Das Manuskript sei zwischen ihnen hin- und hergeflogen wie ein Tischtennisball.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p><a href="Stilometrie" title="Stilometrie">Stilometrie</a>-Untersuchungen durch James O’Sullivan legen allerdings nahe, dass der überwiegende Teil des Textes aus der Feder von James Patterson stammt.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Laut <a href="Andrian_Kreye" title="Andrian Kreye">Andrian Kreye</a> sind Clintons Passagen vor allem jene, „die nicht nur in der Ich-Form, sondern vor allem im Ton der Südstaatendialekte gehalten sind.“ Der fiktive Präsident Duncan pflege genau denselben Sprachstil und die volkstümlichen Sprachbilder, die Clinton auch über die Südstaaten hinaus populär gemacht hätten. Dabei fantasiere er über Situationen, die er „im wirklichen Leben nicht ganz so heldenhaft absolvierte“ wie sein fiktiver Präsident, etwa seine eigenen Anhörungen vor dem Kongress wegen der <a href="Lewinsky-Aff%C3%A4re" title="Lewinsky-Affäre">Lewinsky-Affäre</a>. Und am Ende hält Duncan eine staatsmännische Rede, „wie sie Bill Clinton nie hinbekam“.<sup id="cite_ref-sz_5-0" class="reference"><a href="#cite_note-sz-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ron Charles sieht in der Verwandlung Bill Clintons in Jonathan Duncan ein Anschauungsobjekt für psychologische Studien: Beide haben früh ihre Väter verloren und wachsen in schwierigen Verhältnissen auf, um am Ende <a href="Gouverneur_(Vereinigte_Staaten)" title="Gouverneur (Vereinigte Staaten)">Gouverneur</a> zu werden. Beide begegnen an der <a href="Law_School" title="Law School">Law School</a> ihrer brillanten zukünftigen Ehefrau, beide haben eine Tochter. Vielsagend sind allerdings die Unterschiede in ihrem Lebenslauf: Wo Clinton den Wehrdienst während des <a href="Vietnamkrieg" title="Vietnamkrieg">Vietnamkriegs</a> umgangen hat, wird Duncan zum gefeierten Kriegshelden, wo sich Clinton im <a href="Oval_Office" title="Oval Office">Oval Office</a> einer Affäre mit seiner Praktikantin hingegeben hat, widersteht Duncan den Folterungen der <a href="Republikanische_Garde_(Irak)" title="Republikanische Garde (Irak)">Republikanischen Garde</a> im <a href="Irak" title="Irak">Irak</a>, wo Clinton diverse außereheliche Affären nachgesagt werden, pflegt Duncan hingebungsvoll seine sterbende Ehefrau und bleibt ihr auch über den Tod hinaus treu.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Clinton selbst kommentierte: „Der Präsident im Buch soll nicht wie ich sein. Aber er äußert keine Überzeugungen, die ich für falsch halte. Er sagt Dinge, die ich richtig finde. Die ehrlich sind und das wiedergeben, woran er glaubt.“<sup id="cite_ref-dlf_2-1" class="reference"><a href="#cite_note-dlf-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>James Patterson erläuterte, dass die beiden Autoren das Buch nicht zu politisch gestalten wollten. Es gehe nicht um Republikaner, Demokraten, vergangene oder gegenwärtige Präsidenten. „Es geht nicht um Präsident <a href="Donald_Trump" title="Donald Trump">Trump</a>. Wenn [Mr. Clinton] darüber schreiben wollte, würde er es in einem Sachbuch tun. Wir wollten es nicht tun.“<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dennoch wurde das Buch von den Rezensenten oft vor dem Hintergrund des gegenwärtigen US-Präsidenten verstanden. So ist etwa für Ulrich Noller Trump „allzeit präsent, als Duncans unsichtbarer Antipode“. Das im Roman gezeichnete Gegenmodell zu Donald Trump sei „fast schon rührend nostalgisch“: Duncan verkörpere genau „den präsidialen Gestus […], den viele beim regierenden Präsidenten vermissen: mit Stil, Verantwortung, Verbindlichkeit – Ehrlichkeit.“<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Rezeption">Rezeption</h2></div>
<p>Laut Angaben des Verlags <a href="Alfred_A._Knopf%2C_Inc." title="Alfred A. Knopf, Inc.">Alfred A. Knopf</a>, der <i>The President Is Missing</i> gemeinsam mit <a href="Little%2C_Brown_and_Company" title="Little, Brown and Company">Little, Brown and Company</a> verlegt, wurde der Roman in der ersten Woche über alle Formate hinweg 250.000 Mal verkauft. Nielsen BookScan ermittelte 152.000 verkaufte Exemplare der Hardcover-Buchausgabe. Damit war <i>The President Is Missing</i> in den USA der in seiner ersten Woche meistverkaufte Roman für Erwachsene seit <a href="Harper_Lee" title="Harper Lee">Harper Lees</a> <i><a href="Gehe_hin%2C_stelle_einen_W%C3%A4chter" title="Gehe hin, stelle einen Wächter">Go Set a Watchman</a></i> aus dem Jahr 2015.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Am 24. Juni 2018 erreichte er Platz 1 der Bestsellerliste der <i><a href="The_New_York_Times" title="The New York Times">New York Times</a></i>.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die deutsche Übersetzung erreichte in der Bestsellerliste des <i><a href="Der_Spiegel" title="Der Spiegel">Spiegels</a></i> im Juni 2018 Rang 5.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p><a href="Janet_Maslin" title="Janet Maslin">Janet Maslin</a> liest den Roman als ein „<a href="Eskapismus" title="Eskapismus">eskapistisches</a> Märchen“ über gesunde Politik und einen noblen Präsidenten, das den „schrillen, bitteren Ton realer Politik“ außen vor lasse. Dennoch sei es ein großes Buch, „angetrieben von Star-Power und überzeugend klingender präsidialer Aufrichtigkeit“.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Anthony_Lane" title="Anthony Lane">Anthony Lane</a> moniert zwar einige „unbekümmert-verzeihliche Mängel“, doch sei das Buch eine verlässliche Lektüre, die „ihr Potenzial maximiert und ihre Mission erfüllt.“<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Adam_Kirsch" title="Adam Kirsch">Adam Kirsch</a> hält das Buch für ein „Standard-Produkt“ wie tausend andere Kriminalgeschichten in Film und Buch, das keinen Anspruch auf ernsthafte Betrachtung erhebe, weder literarisch noch politisch. Doch die Idee eines Präsidenten als Action-Held, der sich in seinem Führungsanspruch von keinem Kritiker und keiner bürokratischen Fessel zurückhalten lassen will, sondern blindes Vertrauen in seine Handlungen einfordert, sei zutiefst undemokratisch. Die Tatsache, dass ein ehemaliger Präsident seinen Namen für solche Fantasien hergebe und diese dann zu Bestsellern werden, sei „ein Zeichen, dass etwas sehr falsch ist an der amerikanischen Vorstellung von Macht“.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Für Elmar Krekeler sind die Passagen, „die Patterson von den Clintons zugeliefert bekommen hat“, so etwa die abschließende Rede des Präsidenten, „von einer eher niedrigschwelligen literarischen Durchdringung“. Doch auch, dass Patterson, der zuletzt überwiegend Co-Autoren schreiben ließ, in <i>The President Is Missing</i> selbst zur Feder griff, „merkt man leider“.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Andrian Kreye liest den Roman als eine „Rechtfertigungsorgie“ Bill Clintons. Der Versuch, „mithilfe der Schreibwerkstatt James Pattersons einen fast schon kindlichen <a href="Geschichtsrevisionismus" title="Geschichtsrevisionismus">Geschichtsrevisionismus</a> in die Bestsellerlisten zu hieven“ sei eine „Einladung zum Fremdschämen“.<sup id="cite_ref-sz_5-1" class="reference"><a href="#cite_note-sz-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Hannes_Hintermeier" title="Hannes Hintermeier">Hannes Hintermeier</a> schließt sich dem Fazit an, das Buch sei „unfassbar schlecht“ und begründet dies mit einem hanebüchenen Plot, Sprachschablonen und „onkelhafte[n] Leitartikel[n] zur Lage des Landes“.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Adam_Soboczynski" title="Adam Soboczynski">Adam Soboczynski</a> hingegen hält Kitsch und Klischees für unerheblich bei der Bewertung eines Thrillers. In seiner „Entfaltung von Intrige und Gegenintrige“ und seiner „mechanische[n] Erzeugung von Spannung“ sei <i>The President is Missing</i> sogar „ein besonders gutes Buch. Man kann den Roman sofort verfilmen“.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Tatsächlich zeigten zahlreiche Studios und Fernsehsender bereits vor der Veröffentlichung des Buches Interesse an einer Verfilmung, so dass Clinton und Patterson eine Hollywood-Rundreise mit 16 Meetings absolvierten. Am Ende erhielt der Fernsehsender <i><a href="Showtime" title="Showtime">Showtime</a></i> den Zuschlag für eine fortlaufende TV-Serie. David Nevins, der CEO des Senders, verkündete: „Die Paarung Präsident Clintons mit dem fesselndsten Geschichtenerzähler in der Literatur verspricht ein Filmerlebnis, […] das perfekt zu einer politisch relevanten, figurenbasierten Actionserie für unser Network passt.“<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Oktober 2020 gab <a href="Ann_Dowd" title="Ann Dowd">Ann Dowd</a>, die für eine Rolle vorgesehen war, bekannt, dass die Serienadaption von Showtime gestoppt wurde. Als Gründe führte sie die <a href="COVID-19-Pandemie" title="COVID-19-Pandemie">COVID-19-Pandemie</a> sowie aktuelle politische Ereignisse an.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ausgaben">Ausgaben</h2></div>
<ul><li>Bill Clinton, James Patterson: <i>The President Is Missing</i>. Alfred A. Knopf und Little, Brown and Company, New York 2018, ISBN 978-0-316-41269-8.</li>
<li>Bill Clinton, James Patterson: <i>The President Is Missing</i>. Aus dem Amerikanischen von Anke und Eberhard Kreutzer. Droemer, München 2018, ISBN 978-3-426-28197-0.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.presidentismissingbook.com/">presidentismissingbook.com</a> – offizielle Website zum Buch.</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.perlentaucher.de/buch/bill-clinton-james-patterson/the-president-is-missing.html">Rezensionsnotizen zu <i>The President Is Missing</i></a> bei <i><a href="Perlentaucher" title="Perlentaucher">Perlentaucher</a></i></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Elizabeth Renzetti: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.theglobeandmail.com/arts/books/article-james-patterson-on-the-president-is-missing-his-collaboration-with/">‘If there’s a traitor in the White House, this is how it could happen’: James Patterson on collaborating with Bill Clinton on The President is Missing</a></i>. In: <i><a href="The_Globe_and_Mail" title="The Globe and Mail">The Globe and Mail</a></i> vom 5. Juni 2018.</span>
</li>
<li id="cite_note-dlf-2"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-dlf_2-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-dlf_2-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Martin Ganslmeier: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/the-president-is-missing-bill-clintons-debuet-als-krimi.2165.de.html?dram:article_id=419566">Bill Clintons Debüt als Krimi-Autor</a></i>. In: <i><a href="Deutschlandfunk_Kultur" title="Deutschlandfunk Kultur">Deutschlandfunk Kultur</a></i> vom 5. Juni 2018.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/the-president-is-missing-bill-clinton-legt-polit-thriller-vor/22643222.html">Bill Clinton legt Polit-Thriller vor</a></i>. In: <i><a href="Der_Tagesspiegel" class="mw-redirect" title="Der Tagesspiegel">Der Tagesspiegel</a></i> vom 5. Juni 2018.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">James Patterson: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.theguardian.com/books/booksblog/2018/jun/07/bill-clinton-james-patterson-the-president-is-missing-co-authors">Bill Clinton and James Patterson are co-authors – but who did the writing?</a></i>. In: <i><a href="The_Guardian" title="The Guardian">The Guardian</a></i> vom 7. Juni 2018.</span>
</li>
<li id="cite_note-sz-5"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-sz_5-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-sz_5-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><a href="Andrian_Kreye" title="Andrian Kreye">Andrian Kreye</a>: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.sueddeutsche.de/kultur/politthriller-verrueckter-als-ein-maerzhase-1.4004169">Clintons Buch ist eine Einladung zum Fremdschämen</a></i>. In: <i><a href="S%C3%BCddeutsche_Zeitung" title="Süddeutsche Zeitung">Süddeutsche Zeitung</a></i> vom 7. Juni 2018.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Ron Charles: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.washingtonpost.com/entertainment/books/bill-clinton-and-james-pattersons-the-president-is-missing-is-an-awkward-duet/2018/06/01/adca8530-64dd-11e8-a768-ed043e33f1dc_story.html?noredirect=on">Bill Clinton and James Patterson’s ‘The President Is Missing’ is an awkward duet</a></i>. In: <i><a href="The_Washington_Post" title="The Washington Post">The Washington Post</a></i> vom 4. Juni 2018.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">„It’s not about President Trump. If [Mr. Clinton] wants to get into that in non-fiction, that would be his choice. We didn’t want to do that.“ Zitiert nach: Elizabeth Renzetti: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.theglobeandmail.com/arts/books/article-james-patterson-on-the-president-is-missing-his-collaboration-with/">‘If there’s a traitor in the White House, this is how it could happen’: James Patterson on collaborating with Bill Clinton on The President is Missing</a></i>. In: <i><a href="The_Globe_and_Mail" title="The Globe and Mail">The Globe and Mail</a></i> vom 5. Juni 2018.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Ulrich Noller: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/bill-clinton-the-president-is-missing-ein-appell-im.950.de.html?dram:article_id=419585">Ein Appell im Thriller-Format</a></i>. In: <i><a href="Deutschlandfunk_Kultur" title="Deutschlandfunk Kultur">Deutschlandfunk Kultur</a></i> vom 5. Juni 2018.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Andy Lewis: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.hollywoodreporter.com/bookmark/president-is-missing-bill-clinton-james-patterson-book-sales-first-week-1119777">Bill Clinton, James Patterson Novel Sells 250,000 Copies in First Week</a></i>. In: <i><a href="The_Hollywood_Reporter" title="The Hollywood Reporter">The Hollywood Reporter</a></i> vom 13. Juni 2018.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text"><i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.nytimes.com/books/best-sellers/2018/06/24/?mtrref=www.nytimes.com">The New York Times Best Sellers</a></i>. In: <i><a href="The_New_York_Times" title="The New York Times">The New York Times</a></i> vom 24. Juni 2018.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text"><i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.buchreport.de/bestseller/buch/isbn/9783426281970.htm/">The President Is Missing</a></i>. Bei <i><a href="Buchreport" title="Buchreport">Buchreport</a></i>.</span>
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<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">„escapist fairy tale […] keep the shrill, bitter tone of real politics out of this fantasy […] Still, this book’s a big one. It’s driven by star power and persuasive-sounding presidential candor.“ Zitiert nach: <a href="Janet_Maslin" title="Janet Maslin">Janet Maslin</a>: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.nytimes.com/2018/06/03/books/review-president-is-missing-bill-clinton-james-patterson.html">Bill Clinton and James Patterson Team Up to Imagine a True Fantasy: Sane Politics</a></i>. In: <i><a href="The_New_York_Times" title="The New York Times">The New York Times</a></i> vom 3. Juni 2018.</span>
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<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">„blithely forgivable faults. It’s a go-to read. It maximizes its potency and fulfills its mission.“ Zitiert nach: <a href="Anthony_Lane" title="Anthony Lane">Anthony Lane</a>: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.newyorker.com/magazine/2018/06/18/bill-clinton-and-james-pattersons-concussive-collaboration">Bill Clinton and James Patterson’s Concussive Collaboration</a></i>. In: <i><a href="The_New_Yorker" title="The New Yorker">The New Yorker</a></i> vom 18. Juni 2018.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">„a sign that something is very wrong with the American imagination of power.“ Zitiert nach: Adam Kirsch: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.theatlantic.com/entertainment/archive/2018/06/bill-clinton-the-president-is-missing-review/562565/">Bill Clinton’s Novel Isn't a Thriller—It's a Fantasy</a></i>. In: <i><a href="The_Atlantic" title="The Atlantic">The Atlantic</a></i> vom 16. Juni 2018.</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Elmar Krekeler: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article176952630/The-President-is-missing-Das-muessen-Sie-ueber-den-Thriller-von-Bill-Clinton-und-James-Patterson-wissen.html">Das müssen Sie über Bill Clintons Thriller wissen</a></i>. In: <i><a href="Die_Welt" title="Die Welt">Die Welt</a></i> vom 4. Juni 2018.</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Hannes_Hintermeier" title="Hannes Hintermeier">Hannes Hintermeier</a>: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/bill-clinton-schreibt-thriller-mit-james-patterson-15628298.html">Ex-Präsident rettet Welt im Alleingang</a></i>. In: <i><a href="Frankfurter_Allgemeine_Zeitung" title="Frankfurter Allgemeine Zeitung">Frankfurter Allgemeine Zeitung</a></i> vom 9. Juni 2018.</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Adam Soboczynski: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.zeit.de/2018/24/bill-clinton-thriller-us-praesident-interpretation">Wenn Präsidenten Verräter jagen</a></i>. In: <i><a href="Die_Zeit" title="Die Zeit">Die Zeit</a></i> vom 7. Juni 2018.</span>
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<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">„The pairing of President Clinton with fiction’s most gripping storyteller promises a kinetic experience, one that the book world has salivated over for months and that now will dovetail perfectly into a politically relevant, character-based action series for our network.“ Zitiert nach: James Hibberd: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://ew.com/tv/2017/09/22/bill-clinton-president-missing-james-patterson-showtime/">Bill Clinton's first novel to become a Showtime TV series in major deal</a></i>. In: <i><a href="Entertainment_Weekly" title="Entertainment Weekly">Entertainment Weekly</a></i> vom 22. September 2017.</span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">Will Thorne, Marc Malkin: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://variety.com/2020/tv/news/the-president-is-missing-bill-clinton-james-patterson-showtime-series-covid-19-1234804998/">‘The President Is Missing’ Series Not Moving Forward at Showtime Due to COVID-19</a></i>. In: <i><a href="Variety" title="Variety">Variety</a></i> vom 14. Oktober 2020.</span>
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